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Geschichte des Moments
Ich vermisse dich von Mondblume
(ab 10)

Es stehen Remus' Gedanken nach Sirius' Tod im Vordergrund. Es wird drei verschiedene - teilweise sich ähnelnde - Versionen der Kurzgeschichte geben. [3. Version ist on]

Zitat des Tages

Und ich muss auch eine Anzeige für den Tagespropheten entwerfen«, fügte er nachdenklich hinzu. »Wir brauchen einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ... meine Güte, wir verschleißen sie alle recht schnell.«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.18

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

53. Kapitel: Kapitel 53 - Epilog

Betaleser: -Nachtstern-
Anmerkungen des Autors:

A/N: Heute findet diese ganz andere Geschichte ein Ende …

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53) Epilog

Das Schuljahr 1997/98 neigte sich dem Ende zu. Harry Benevans Jr. wird Hogwarts in wenigen Tagen verlassen haben. Sein Großvater befand sich im Büro des Direktors. Er und Albus saßen auf dem Sofa an der linken Seite des Zimmers bei einer guten Tasse Tee und plauderten. Der Ältere hatte dem Jüngeren gerade berichtet, dass er bei den Lupins auf Besuch war und die ihm erzählt hatten, dass sie beschlossen haben, es wie die Muggel zu machen. Tonks würde zuerst ein Jahr bei Teddy zu Hause bleiben, während Remus wieder normal als Auror arbeitete und anschließend würden sie die Rollen tauschen. Alastor Moody - der Chef der Aurorenabteilung - hatte diese Regelung bewilligt. Benevans freute sich aufrichtig, dass Remus es auch in dieser Zeitlinie geschafft hatte eine Frau zu finden, die ihn liebte wie er war.

Dumbledore berichtete weiters, dass es tatsächlich so ausschaute, als ob es endlich jemand geschafft hätte, Sirius zu bändigen. Auch Harry Sr. hatte bei seinen letzten Begegnungen mit seinem Paten - also in seiner alten Zeit, hier war er ja „nur“ ein Freund seines Stiefsohns - das Gefühl, dass diese Muggel-Frau, mit der er seit einiger Zeit zusammen war, ihm irgendwie wichtiger war, als alle seine Affären davor … Der Mann mit der Blitznarbe wünschte es dem Rumtreiber, dass er endlich sesshaft werden und seinen Frieden finden konnte in einer richtigen Beziehung.

Nach dem ganzen Smalltalk sinnierte der inzwischen vollkommen weißhaarige Albus gerade: „Es ist unglaublich, wenn ich Junior so anschaue, dann sehe ich eindeutig dich - genau so habe ich dich damals kennengelernt! Sein Brillenmodel ist anders als deines damals und er trägt die Haare viel kürzer als du, aber sonst …“

Auch der Zeitreisende nickte grübelnd: „Ja, auch mich verwundert dies immer wieder, wenn ich ihn sehe. Selbst Severus meinte irgendwann, dass der Junge wahrhaftig nicht nur den Namen von mir hätte, sondern wie ein Klon von mir wirkt. Aber das ist doch eigentlich unmöglich, denn in meiner Zeitlinie war ich der Sohn von Lily und James Potter - also kann ich doch genetisch nicht ident sein mit dem Sohn von Lily und Severus … oder?“

„Hmhm … was hältst du davon, einen Vaterschaftstest zu machen?“, fragte der Alte.

„Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Lily Severus vor 18 Jahren mit James betrogen hat?“, empörte sich der aktuelle Schulleiter - Harry.

Albus hatte sich vor zwei Jahren zurückgezogen und beschlossen in die Politik zu gehen, da er die Zauberergesellschaft in eine bessere Zukunft führen wollte. Er war auch sofort mit einer absoluten Mehrheit zum Minister gewählt worden. Und sein ehemaliger Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste war zum Direktor der Schule aufgestiegen, da Minerva den Posten nicht haben wollte, weil sie fürchtete, dann überhaupt keine Zeit mehr für ihre Familie zu haben, bei der sie jedes Wochenende und jede Ferien verbrachte. Sie war sehr glücklich mit ihrem Ehemann, den sie erst vor knapp zehn Jahren geehelicht hatte - als sie selbst schon stattliche 55 Jahre zählte - und ihren zwei adoptierten Söhnen.

Severus, der schon Jahre zuvor angefangen hatte die ersten vier Jahrgänge in dem Fach seines Stiefvaters zu unterrichten und sich den Tränkeunterricht mit seiner Frau aufgeteilt hatte, war jetzt nur noch Lehrer für Verteidigung und Lily nur mehr für den Tränkeunterricht zuständig - sodass sein Vater sich hundertprozentig auf das Leiten der Schule konzentrieren konnte. Sie hatten nach Harry Jr. - der sich im Sommer mit Ginny Weasley verloben wollte und wie sein Taufpate James eine Sportlerkarriere plante - noch drei weitere Kinder bekommen, die alle zurzeit in Hogwarts zur Schule gingen, immer abwechselnd ein Mädchen und ein Junge. Da waren Flor, Ivo und Rose. Alle vier waren in anderen Häusern. Harry war wieder ein Gryffindor, Flor eine Slytherin, Ivo ein Hufflepuff und Rose eine Ravenclaw. Bei allen vier kamen die schwarzen Haare von Severus durch, beide Buben hatten Lilys grüne Augen und Ivo jammerte, dass er die große Nase seines Vaters geerbt hatte. Alle Kinder trugen Brillen, weil sie allesamt extrem kurzsichtig waren.

„Nein, natürlich nicht“, meinte der einstige Direktor sofort beschwichtigend. „Du hast mich falsch verstanden! Meine Frage galt dir … Willst du dich nicht einem Vaterschaftstest unterziehen? Vielleicht warst du schon immer Lilys und Severus' Sohn …“

Vollkommen verblüfft blickte der Schwarzhaarige seinen ehemaligen Mentor an: „Aber was ist mit meiner Ähnlichkeit mit James?“

„Pfff“, stieß Albus daraufhin nur die Luft aus. „Also mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass ich die jetzt nicht so sehe, wie du behauptest, würde ich mal meinen, dass man oft mehr sieht als ist … und soviel ich weiß, sind die Potters und die Prinz miteinander verwandt … und ehrlich, so ähnlich siehst du ihm wirklich nicht … ich denke, dass das damals bei dir alle so empfanden, weil sie quasi wussten, dass ihr Vater und Sohn seid und deswegen haben sie eine Ähnlichkeit gesehen, die so jetzt gar nicht wirklich gegeben ist … deine Geschwister sind genauso kurzsichtig wie du … dein rundes Brillenmodel damals war halt genau dasselbe, was James früher auch immer getragen hat … und ja, deine zerzausten Haare hat er auch … aber das heißt gar nichts …“

„Aber meine Eltern waren verheiratet und alle haben immer erzählt, wie glücklich sie nicht gewesen wären in der kurzen Zeit, die sie miteinander hatten und das würde ja bedeuten, sie hätte meinen Vater … also sie hätte James betrogen … mit Severus Snape … damals in meiner Zeitlinie …“, stammelte der einstige Potter ungläubig.

„Nun ja, ich kann hier nur spekulieren, mein Sohn … lass mich einfach mal ein bisschen phantasieren und dann sehen wir weiter … was ist, wenn in deiner Zeitlinie es nicht so war, wie man dir erzählt hat … du weißt doch, dass James hier bei uns lange Zeit seine Beziehung zu Minerva geheim gehalten hat, da sie die Ablehnung der Gesellschaft fürchteten.“ James hatte mittlerweile seine große Liebe, Minerva, geheiratet und vor einigen Jahren hatten sie zwei Brüder aufgenommen, die auf einen Schlag Waisen wurden, als ihre Eltern von einem Drachen getötet wurden. Es war ein Dreijähriger und ein zehn Monate altes Baby, das sie erst mal in Pflege genommen hatten, um ihnen ein Zuhause zu geben und letztendlich adoptierten. Der ehemalige Quidditchstar blühte in seine Rolle als Vollzeit-Papa auf und sie trat im Berufsleben etwas kürzer, um mehr Zeit mit ihren Liebsten zu verbringen. Harry erinnerte sich an viele Momente, in denen er seine Kollegin einmal überglücklich, dann wieder zu tiefst betrübt in den Gängen oder im Lehrerzimmer begegnet war, ohne dass er jemals geahnt hätte, dass ihre heimliche Beziehung zu einem Schüler - seinem vermeintlichem Vater - sie diese Achterbahn der Gefühle durchleben ließ. Als er viele Jahre später erfahren hatte, dass die beiden ein Paar waren und schon in der Schulzeit zusammengekommen waren, war er zuerst etwas entsetzt gewesen. Er war nicht prüde, aber eine Beziehung zwischen einem Lehrer und seinem Schutzbefohlenen war in seinen Augen trotzdem nicht wirklich in Ordnung. Nur die Beteuerung der beiden, dass ihr Verhältnis am Anfang nicht körperlich war, sondern erst, als James seinen Abschluss in der Tasche hatte, sie sich endlich auf mehr eingelassen hatten, beruhigte den Hauslehrer Slytherins. James hatte Minerva als Fünfzehnjähriger gestanden, dass er sie liebte. Sie hatte ihn damals belächelt, erzählte sie ihrem Kollegen später, als sie Harry endlich in ihr Geheimnis einweihten. Sie fühlte sich geschmeichelt, aber verlor keinen Gedanken daran, dass daraus jemals mehr werden würde als die Schwärmerei eines Jugendlichen für seine Lehrerin. Aber der Gryffindor war hartnäckig und versuchte sie mit allem zu beeindrucken, was in seinen Möglichkeiten lag. Nur für sie wurde er der beste Sucher der Quidditchmannschaft seines Hauses, damit die Liebe seines Lebens stolz auf ihn war. Er tat alles, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Bei jeder Gelegenheit, die sich ihm bot, machte er ihr Komplimente und entwickelte sich zu einem Mann, in den sie sich verlieben konnte. Auch wenn die Ältere sich regelrecht mit Händen und Füßen wehrte, wandelten sich ihre Gefühle mit der Zeit und sie verlor tatsächlich ihr Herz an den Jüngeren. Damit ihnen keiner auf die Schliche kam, förderte er sein Image des Aufreißers, was ihm als geborener Charmeur nicht schwerfiel. Die Erwachsene hoffte und fürchtete gleichzeitig, dass er bei diesem Schauspiel doch noch sein Herz an ein gleichaltriges Mädchen verlieren könnte - aber der hartnäckige Junge blieb ihr treu und eroberte sie. Erst als er in seinem letzten Schuljahr endlich volljährig war, hatte sie sich auf eine Beziehung eingelassen - aber auch da darauf bestanden, dass sie warten würden, bis er mit der Schule fertig war, bis sie dieses Verhältnis festigen wollten, falls er das dann überhaupt noch wollte. Und er wollte …

Auf Harrys zustimmendes Nicken hin redete der Alte weiter: „Was ist, wenn das auch in deiner Zeitlinie so war … und sie sich genauso, wie hier, nicht trauten, das offiziell zu machen, aus Sorge, wie unsere Gesellschaft das aufnehmen würde, dass eine ältere Frau und ein jüngerer Mann eine Beziehung miteinander haben. Immerhin liegen 20 Jahre zwischen ihnen und er war ihr Schüler. Auch wenn sie mit ihrer Beziehung gewartet haben, bis er fertig war mit der Schule - was der eine oder andere dann vielleicht auch nicht glauben würde wollen, und so weiter …“ Albus legte eine kurze Pause ein, um seine Gedanken zu sammeln. „Was ist, wenn in deiner alten Vergangenheit Lily die Einzige war, der er sich anvertraut hatte … und was ist weiters, wenn Lily und Severus sich zwar liebten, aber da er als Spion für uns bei Voldemort arbeitete, es als zu gefährlich sahen, ihre Beziehung öffentlich zu machen … vielleicht also waren Lily und James auch in deiner alten Vergangenheit nie wirklich ein Paar sondern taten nur so, damit einerseits Lily keine Gefahr lief, als Severus Freundin bekannt zu werden, da sie nicht offiziell dazu stehen konnten und andererseits niemand von der Liebe zwischen Lehrerin und Schüler erfuhren … Vielleicht wurde Lily schwanger mit dir und sie beschlossen, dass es das Beste wäre, wenn sie und James zum Schein heirateten, damit Lilys Ehre nicht in Verruf kam und du nicht als Bastard auf die Welt kommen musstest … ja und dann … dann lief alles schief … und Voldemort tötete Lily und James … aber da immer klar war, dass er selbst dabei zwar verschwunden war, aber noch nicht tot war und sicher wieder zurückkommen würde … wollte Severus dich wahrscheinlich weiter nicht in Gefahr bringen … als sein Sohn wärst du in großer Gefahr gewesen … sicher warst du dies auch als der Auserwählte … aber vielleicht hoffte er, dass du als dieser ein gutes Leben haben würdest … ich weiß es nicht … aber es könnte doch so gewesen sein … oder?“, wollte Dumbledore wissen. „Was meinst du?“

„Aber hättest du das dann in meiner Zeit nicht gewusst?“, erkundigte sich der ehemalige Fluglehrer.

„Na ja, gut möglich, dass ich das in deiner alten Zeit ja wusste - dir aber nicht gesagt habe … aus welchen Gründen auch immer … und jetzt und hier weiß ich es halt leider nicht … oder besser gesagt, zum Glück … denn hier hat sich alles so viel besser entwickelt als in dieser anderen Zeitlinie.“

„Aber, warum hätte er, also Severus, mich dann so miserabel behandeln sollen in meiner alten Vergangenheit?“, stellte Harry eine Frage, die er sich unter diesen Umständen noch viel weniger beantworten konnte als sonst.

„Auch hier kann ich nur raten, mein Sohn. Vielleicht war es so leichter für ihn, die nötige Distanz zu dir zu wahren. Wenn es wahr ist, dann muss es schrecklich für ihn gewesen sein, in deiner Nähe zu sein und dir nicht sagen zu können, dass er dein Vater ist, dass er dich liebt … dich womöglich um Verzeihung bitten wollend - aber nicht könnend … nicht dürfend … er musste, um dich zu schützen, das Geheimnis wahren, denn wenn Voldemort es erfahren hätte, wäre das eine Katastrophe gewesen und Voldemort hatte doch Zugang zu deinen Gedanken … also war es absolut notwendig, dass wenn der Schwarzmagier in dein Hirn eindrang, er nie etwas anderes als Hass dem Spion gegenüber in dir finden durfte“, versuchte der Zaubereiminister die Sache zu erklären. „Wenn das alles wahr ist, muss das die absolute Hölle für den armen Mann gewesen sein … er konnte dir nicht der Vater sein, der er vielleicht gerne gewesen wäre und er musste erreichen, dass du ihn hasst … einfach schrecklich.“

„Tja, was soll ich sagen? Es klingt möglich! Und du hast natürlich recht, ein Vaterschaftstest könnte Antwort geben, denn wenn Severus mein Vater ist, dann wird es wohl so oder so ähnlich gewesen sein“, grübelte Hogwarts aktueller Vorsitzender. „Hahaha …, dass würde heißen, dass ich in dieser Zeitlinie der Stiefvater meines eigenen Vaters war. Welch Ironie des Schicksals!“

Fin

Nachwort:

A/N: Bin schon sehr gespannt auf eure Meinung! Also lasst sie mir auch da ^^

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