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Geschichte des Moments
So schrecklich unentspannt von waterloo
(ab 12)

Draco ist verkrampft, Blaise ist nervig und am Ende sind beide nackt.

Zitat des Tages

Und ich muss auch eine Anzeige für den Tagespropheten entwerfen«, fügte er nachdenklich hinzu. »Wir brauchen einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ... meine Güte, wir verschleißen sie alle recht schnell.«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.18

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

52. Kapitel: Kapitel 51 - Aussprache

Betaleser: -Nachtstern-
Anmerkungen des Autors:

A/N: Heute treffen verschiedene Standpunkte aufeinander …

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Kapitel 51 - Aussprache

Die Evans - Ivy und ihr Mann Florian - schauten sich kurz an, bevor er kurz angebunden sagte: „Du weißt, dass das nicht in Ordnung ist, was du da getan hast? Du nützt eine emotional aufgewühlte, verheiratete Frau aus, um an deine Befriedigung zu kommen? So etwas macht man nicht!“ Sie traten nun vollends ein, schlossen die Tür und kamen zum Sofa. Da keiner so recht wusste, was tun, setzten sich alle drei einfach. Das Ehepaar zusammen auf die Couch und James auf den Sessel daneben.

Es folgte eine Rechtfertigung von Seiten des Jüngeren: „Das stimmt nicht. Ich meine, das war jetzt keine geplante Aktion oder so. Es ist einfach passiert. Ich habe sie im Arm gehalten, um sie zu trösten … und wir sind beide sehr aufgewühlt gewesen … sie wegen ihrem Mann … ich wegen meiner Partnerin, die immer noch nicht zu mir stehen möchte, obwohl ich nicht mehr in der Schule bin und es mir egal ist, ob die Leute sich den Mund zerreißen … und keine Ahnung … plötzlich haben wir uns geküsst und dann standen Sie eh schon in der Tür …“

„Natürlich - dein Hirn ist ja auch so programmiert alles zu küssen, was sich so in deine Nähe wagt“, meinte Ivy kopfschüttelnd, die ja seinen Ruf als Weiberheld kannte.

„Im Normalfall natürlich nicht!“, verteidigte er sich, da dieses von ihm in der Öffentlichkeit gezeichnete Bild nicht wirklich wahr war, sondern nur als Tarnung galt, um sein Geheimnis zu wahren. „Aber ich bin auch nur ein Mensch und ich mache Fehler. Verstehen Sie das denn nicht? Wahrscheinlich nicht, Sie sind ja perfekt … wenn ich das richtig verstanden habe … dann sind Sie als Christen so etwas wie Heilige und mein Leben muss in ihren Augen ja voller Sünde sein.“

Leicht schmunzelnd begann Ivy ihre Einstellung zu erklären: „Weißt du, James, was Sünde wirklich bedeutet? Es bedeutet einfach getrennt sein von Gott. Das heißt also genau genommen, dass absolut alles, was ein Mensch ist, der sein Leben nicht Gott übergeben hat, Sünde ist - vollkommen egal, wie schlecht oder gut es ist, was er tut. Du begehst also, wenn man es genau nimmt, keine Sünde, weil du jetzt Frauen im Allgemeinen - egal, ob sie frei sind oder vergeben und egal, ob sie deine Ehefrau ist oder nicht - so zugetan bist.“ Da sie den Tagespropheten abonniert hatten, kannten sie ihn als Frauenhelden - und sie wussten nicht, dass dies nicht der Wahrheit entsprach. „Es wäre auch egal, ob du lieber Männer als Frauen hast - die Sünde, die du begehst, ist getrennt von Gott zu sein … ihn nicht als deinen Retter anzunehmen. Wenn du dein Leben Gott übergibst, weil du einsiehst, dass du ihn brauchst, weil du einsiehst ein Sünder zu sein, der Errettung braucht - dann beginnst du dein Leben in seine Hand zu legen und er befreit dich von der Sünde. Was nicht bedeutet, dass du jetzt keine Sünde mehr begehst, sondern Gott dir vergibt und dir auch beisteht, um dein Leben zu ändern. Du fängst dann ganz automatisch an, weil es ein Bedürfnis für dich wird, danach zu forschen, wie Gott will, dass wir uns verhalten und dann beginnst du Sachen in deinem Leben zu ändern - manches gleich, anderes später und einiges schaffst du nie … aber letztendlich ist auch das nicht das Ausschlaggebende, denn in dem Moment, wo du Jesus als deinen Erlöser in dein Leben einlädst, bist du errettet und nichts und niemand kann dir das mehr nehmen. Du kannst dir keine Pluspunkte im Himmel erarbeiten mit deinem Handeln auf Erden. Die Tatsache, dass du Gutes tun willst, ist nicht, um Gott gut zu stimmen oder dir die Ewigkeit im Paradies zu sichern, sondern es entwickelt sich das Bedürfnis, in dir Gott dienen zu wollen, indem du die Menschen liebst, so wie auch er seine Schöpfung liebt und indem du den Menschen helfen willst. Typische Motivationen sind Dankbarkeit Gott gegenüber oder auch ihn Ehren wollen mit unserem Handeln. Aber nicht, wie oft leider fälschlich angenommen wird, um sich den Himmel zu erarbeiten - denn den haben wir aus Gnade geschenkt bekommen. Und nichts, was wir tun, könnte den Preis bezahlen, den Jesus am Kreuz schon bezahlt hat.“

Ivy hatte - begeistert, wie sie nun mal von ihrem Glauben war - einfach drauf los geredet, aber als sie jetzt in das Gesicht ihres Gesprächspartners blickte, das eindeutig überfordert war mit dieser ganzen Information, die sie ihm gab, meinte sie dann noch abschließend: „Verzeih, ich wollte dich jetzt nicht so überfallen und natürlich hast du insofern Recht, dass es viele religiöse Gruppen gibt, die ganz anders handeln und vieles anprangern und verdammen, wozu sie überhaupt kein Recht haben, denn nur Gott hat das Recht zu urteilen. Aber was ich dir eigentlich sagen will ist auf jeden Fall, dass du dir sicher sein kannst, dass wir dich weder verurteilen noch verdammen, dafür, dass du bist wie du bist. Wir wünschen uns von Herzen, dass du für dich erkennst, dass du dir selbst nichts Gutes tust indem du von Blume zu Blume fliegst, ohne sesshaft zu werden - nur von Verheirateten solltest du auf jeden Fall die Finger lassen, denn es ist nicht fair von dir, etwas kaputt zu machen, auch wenn es irgendwo kriselt.“

„Danke. Das bedeutet mir wirklich sehr viel, dass ihr mich nicht völlig verurteilt. Und nur, damit ihr es wisst, das Bild, das ihr von mir habt, ist vollkommen falsch. Ich bin kein Weiberheld, sondern liebe seit meinem fünfzehnten Lebensjahr ein und dieselbe Frau und kämpfe seit damals um die Beziehung zu ihr. Aber da sie viel älter ist als ich, verheimlichen wir das allen, außer unseren Freunden gegenüber, was mich immer mehr und mehr belastet, denn ich würde gerne eine normale und offizielle Beziehung zu ihr haben“, gestand der junge Mann aufrichtig.  Dann fragte er noch nachdenklich: „Heißt das aber dann, dass wenn Sünde getrennt sein von Gott bedeutet und Sie eine Beziehung zu ihrem Gott haben, dass Sie überhaupt nicht mehr sündigen?“ Ehrlich interessiert schaute er von einem zum anderen.

Beide lachten leicht auf. „Schön wäre es!“, antwortete sie und er erklärte weiter: „Desto länger wir im Glauben leben, desto mehr erkennen wir, was wir alles falsch machen, aber mit Gottes Hilfe versuchen wir das zu ändern, was wir erkennen. Ist dir die biblische Fußwaschung ein Begriff?“ Auf das Kopfschütteln des Magiers meinte er weiter: „Eines Tages wollte Jesus seinen Jüngern die Füße waschen - du musst bedenken, dass sie damals nur mit Sandalen auf Erdstraßen unterwegs waren und es üblich war, wenn man ein Haus betrat, dass ein Sklave oder Diener den Gästen die schmutzigen Füße wusch - aber einer der Jünger - Petrus - wollte nicht, dass sein Herr sich so erniedrigte und ihm auf diese Weise diente, sondern im Gegenteil, er wollte viel lieber ihm, seinem Herrn, die Füße waschen. Jesus jedoch erklärte ihm, dass diese Waschung etwas Symbolisches sein sollte, dass ihnen Bewusst machen sollte, dass sie zwar erlöst sind, aber dass sie, solange sie auf Erden wandeln, immer wieder schmutzig werden würden und es notwendig haben werden, sich von ihm reinigen zu lassen - so auch wir! Petrus wollte dann, dass Jesus nicht nur seine Füße wasche, sondern ihn als ein Ganzes nur um ganz sicher zu gehen, aber daraufhin meinte Jesus, dass das nicht notwendig sei, weil er schon errettet war und dadurch rein.“

Grübelnd nickte und schüttelte der Gryffindor abwechselnd den Kopf, ohne wirklich zu verstehen, was die Eltern seiner besten Freundin genau meinten, aber im Grunde auch nicht übermäßig daran interessiert, denn dieser Gott der Muggel war ihm einfach zu fremd. „Da seid ihr ja?“, rief in dem Moment Lily, die gerade ihren Kopf durch einen Spalt an der Tür hereinschob: „Wir wollen jetzt die Geschenke auspacken. Kommt ihr?“

„Natürlich“, antworteten alle drei gleichzeitig.

tbc

Nachwort:

A/N: Nächstes Mal folgt nur noch der Epilog ^^ … und alle, die bis jetzt noch nicht erraten haben, wer James Lebensgefährtin ist - was wohl nicht mehr viele sein werden - werden es endlich erfahren … und auch die Frage, wie es erneut zu einem Harry kommen konnte, wird beantwortet …

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Sonorus
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