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Geschichte des Moments
Dragoman von Muggelchen
(ab 18)

Nach dem Krieg wird den Malfoys der Prozess gemacht. Die erhaltene Strafe macht besonders Draco mürbe. Als freier Mann beschließt er, sein letztes Schuljahr in einem Jungeninternat in Frankreich nachzuholen. Harry hingegen genießt sein Abschlussjahr in Hogwarts, bevor er sich in die Ausbildung zum Auror stürzt. Zeitgleich strebt Malfoy seinen Meister in Zaubertränken an. Die Zeit vergeht.

Die Wege der ehemaligen ... weiterlesen

Zitat des Tages

Und ich muss auch eine Anzeige für den Tagespropheten entwerfen«, fügte er nachdenklich hinzu. »Wir brauchen einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ... meine Güte, wir verschleißen sie alle recht schnell.«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.18

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

51. Kapitel: Kapitel 50 - Harry Jr.

Betaleser: -Nachtstern-
Anmerkungen des Autors:

A/N: Interessanterweise kam auch in dieser Zeitlinie ein Harry auf die Welt …

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51) Kapitel 50 - Harry Jr.

Eileen ließ es sich nicht nehmen, eine traumhafte Hochzeit für ihren Erstgeborenen zu gestalten und zehn Monate später, am 31. Juli 1980, kam Harry James Benevans auf die Welt - seinen Rufnamen hatte er von seinem Großvater und seinen zweiten von seinem Patenonkel. Severus und Lily waren überglücklich, genauso wie die frischgebackenen Großeltern. Der einstige Zeitreisende wunderte sich ein wenig, dass seine eigentliche Mutter auch in dieser Zeitlinie einem Jungen am selben Tag das Leben geschenkt hatte wie ihm einst, aber er tat es einfach mit einem Zufall ab.

Harry Sr. konnte sein Glück kaum fassen. Das Böse war besiegt worden, bevor es noch so verheerend wüten konnte wie in seiner alten Zeit. Er hatte eine wundervolle Familie, arbeitete in Hogwarts, unterrichtete junge Hexen und Zauberer und konnte auch tatsächlich Einfluss nehmen auf den einen oder anderen, wobei er wusste, dass ihre Entwicklung nicht immer optimal war. So hatte er den Rumtreibern von Anfang an immer wieder ins Gewissen geredet, sodass sie nie auf die Idee gekommen waren, sich ein Mobbingopfer zu suchen - ganz im Gegenteil. Auch aktuell hatte er einen Schüler im Hause Ravenclaw, auf dessen Entwicklung er so gut er konnte positiv einzuwirken versuchte. Gilderoy Lockhart hatte sein letztes Jahr vor sich - und war ein so was von eingebildeter Gockel, dass es echt unbeschreiblich war … aber trotzdem hoffte der Lehrer, dass er ihm doch genug ins Gewissen reden konnte, sodass er sich nie zu dem Betrüger entwickeln würde, der er in seiner alten Zeit geworden war. Harry animierte ihn auch zu schreiben - Romane! Gilderoy sollte seine blühende Phantasie für etwas Sinnvolles einsetzen und sein Talent zu schreiben nützen, aber nicht, in dem er sich mit fremden Federn schmückte.

Die Jugend wohnte immer noch zusammen. Die junge Familie - Lily, Severus und Harry Jr. - hatte sich im Dachgeschoß ihres WG-Hauses eine kleine Wohnung eingerichtet, um Privatsphäre zu haben. Im Erdgeschoß und ersten Stock wohnten weiterhin James, Sirius und Remus. Alle drei waren noch Junggesellen. Remus hätte gerne eine Freundin, aber leider gab ihm nie eine eine Chance, sobald er ihnen gestand, dass er ein Werwolf war, obwohl Lily oder Severus ihm monatlich den vor kurzem von Damocles erfundenen Banntrank brauten und er dadurch nicht einmal mehr in der einen Nacht im Monat gefährlich war. Die anderen beiden jedoch genossen lieber ihren Ruf als Weiberhelden - obwohl der tatsächlich nur auf Sirius zutraf. Oft brachte er wirklich täglich eine andere Eroberung mit nach Hause und keine kam ihm ein zweites Mal ins Bett. Dafür liebte er die Frauen einfach zu sehr, sagte er immer verschmitzt lächelnd. James hingegen schürte sein Image in der Öffentlichkeit, auch wenn mittlerweile alle seine engsten Freunde wussten, dass er heimlich in festen Händen war - aber aus Sorge, was die Gesellschaft sagen würde, trauten sie sich immer noch nicht, es offiziell zu machen.

„… Happy Birthday, lieber Harry, Happy Birthday to you”, sangen alle lautstark von ganzem Herzen. Lily trug den etwas verängstigten Buben - den die Lautstärke seiner Beglückwünscher etwas erschreckte - und drückte ihn tröstend an ihre Brust. Severus hatte sie in einem Arm und hob jetzt die wundervolle Torte mit Zuckerguss und der einen brennenden Kerze hoch und hielt sie seinem Sohn vors Gesicht. „Komm, mein Süßer, blas‘ die Kerze aus.“ Der Kleine blickte etwas skeptisch, aber als die anderen ihm vormachten zu pusten, machte er einfach mit und irgendwann war die Kerze aus und er strahlte stattdessen - jedenfalls so lange, bis alle begeistert zu klatschen begannen und Jubelrufe ausstießen, die den Ärmsten gleich wieder in eine weinerliche Stimmung brachten. Der Vater nahm den Jungen beherzt aus den Armen der Mutter - die sogleich begann, den Gästen die Geburtstagstorte aufzuschneiden - und kuschelte kurz mit ihm, bis er anfing, ihn leicht in die Luft zu werfen und sobald der Knirps ein Lächeln im Gesicht aufgrund dessen hatte, warf er ihn immer höher - natürlich immer darauf bedacht, dass seinem Sonnenschein dabei nichts passierte.

Es war eine Party im Kreise der Familie und ein paar Freunden. So waren natürlich Lilys Eltern, Petunia, ihr Mann Vernon - der sich nicht ganz wohl zu fühlen schien in der Gesellschaft der Zauberer - ihr Sohn Dudley - der im Gegensatz ganz begeistert war, von all der Magie - Eileen, Harry, Libertad und Viktoria Lucia da, so wie alle im Haus wohnenden, die Familie Longbottem, aber auch die Weasleyfamilie, also die hochschwangere Molly und Arthur, mit Charlie, Billy, Percy, den Zwillingen und Klein-Ron. Jedoch waren auch James Eltern, Sirius Bruder Regulus, ihre Cousinen Narzissa, Bellatrix und Andromeda mit ihren Männern und Kindern da. Außer dem einjährigen Draco Malfoy und der siebenjährigen Nymphodora Tonks gab es da noch Linda Lestrange - denn da es keinen bösen Schwarzmagier gab, der all diese Reinblüter verführte, waren ihre Beziehungen unter einander im Großen und Ganzen ganz gut und ihr Leben verlief ganz anders, als in Harry Potters alter Zeitlinie. So hatte Bellatrix, die nicht dem Wahnsinn verfallen war, eine entzückende Tochter, die drei Jahre alt war. Alle standen, liefen, saßen oder spielten irgendwie, irgendwo entweder im Garten oder im Haus und genossen die Feier.

Zu Mittag hatten sie Hamburger gegrillt und viel Spaß beim Garnieren ihrer Brote gehabt und zur Jause gab es die Torte in Form eines Quaffels. Es war eine Mischung aus Muggel - und Zauberertraditionen, für die sich Lily und Severus bewusst entschieden haben für den ersten Geburtstag ihres Sohnes.

Sie hatten ein Planschbecken für die Kleinsten aufgebaut, in dem Harry, Ron, Neville, Linda, Draco, Dudley und die Weasley-Zwillinge gerade planschten. Die verschiedenen Mütter und Väter wechselten sich damit ab, auf die Knirpse zu achten, damit keinem was passierte. Die drei größeren Jungs rannten lieber zwischen allen Erwachsenen rum und spielten fangen. Tonks schaukelte mit Libi und Vicky um die Wette. Alle anderen tratschten und ratschten was das Zeug hält.

Arthur, der schon in jungen Jahren eine Vorliebe für Muggelgegenstände hatte, löcherte Lilys Eltern mit Fragen über alles Mögliche. Severus, aber auch seine Freunde, allen voran Remus, wechselten sich ab damit, mit Petunia oder in erster Linie Vernon immer wieder ins Gespräch zu kommen. Bei ihr war es absolut kein Problem, aber er blockte jeden Versuch ziemlich schnell ab und erstickte ihn im Keim. Bis ihr der Kragen platzte und sie zu ihm meinte: „Liebster Vernon, du weißt, dass ich dich liebe, aber wenn du dich hier weiter so kindisch verhältst und mich nicht nur ständig blamierst, sondern meine Familie und Freunde so vor den Kopf stößt, dann haben wir beide ein echtes Problem!“ Sie verschränkte wütend die Arme vor der Brust und tippte auffordernd mit dem Fuß auf den Boden in Erwartung einer Reaktion ihres Ehemannes.

„Das hier ist absolut abartig und ich will nicht hier sein“, presste der noch nicht unter Übergewicht leidende Muggel und kassierte ein trauriges Kopfschütteln von seiner Angetrauten.

„Es zwingt dich keiner“, hauchte sie enttäuscht, „aber unser Sohn und ich bleiben hier. Hier bei meiner Familie und meinen Freunden.“ Seine Antwort hinunterschluckend drehte er sich wortlos um und verschwand wütend. Harry Sr. war so froh über die Entwicklung seiner Tante - die er so anders in Erinnerung hatte! Er gesellte sich zu ihr, um sie zu trösten.

Irgendwann später - es war brütend heiß in der Sonne - suchten Lilys Eltern dann doch in der Kühle des Hauses ein wenig Ruhe - fanden aber etwas Anderes. Da sich im unteren Stockwerk doch einige tummelten, beschlossen sie, eine Weile rauf in die Wohnung ihrer Tochter zu gehen, auch da sie einfach nicht gewohnt waren, so lange mit so vielen Leuten zusammen zu sein. Sie wollten nur ein wenig zu Atem kommen und dann wieder ins Gemenge stürmen. Als sie die Tür öffneten und in das Wohnzimmer eintraten, lösten sich zwei völlig aufgelöste junge Menschen aus einer innigen Schmuserei auf dem Sofa. Petunia war absolut geschockt, erwischt worden zu sein - bei etwas, was sie eigentlich gar nicht wollte, aber aus Traurigkeit und Trotz einfach unüberlegt getan hatte. Und dann musste sie dabei auch noch ausgerechnet von ihren Eltern erwischt werden! Sie richtete ihre leicht derangierte Kleidung und nuschelte; „Entschuldigt! Ich schau mal nach Dudley. Und ihr braucht gar nicht so vorwurfsvoll schauen - es ist nichts passiert und es wäre auch nicht passiert! Im richtigen Moment wäre ich schon wieder zu Verstand gekommen!“ Zu dem Gryffindor meinte sie: „'tschuldige, aber du weißt ja, dass das hier nix war.“ Mit gesenktem Blick verließ sie schleunigst den Raum. James blieb mit hochrotem Kopf mitten im Zimmer stehen.

tbc

Nachwort:

A/N: Beim nächsten Mal findet eine interessante Unterhaltung statt … und es wird das letzte Kapitel sein, nur mehr gefolgt von einem Epilog …

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Sonorus
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