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Geschichte des Moments
Die Horkruxe von Leila Dumbledore
(keine Altersempfehlung)

Wollt ihr ihre Verstecke finden,

müsst ihr dazu erst eure Ängste überwinden.

.......

 

Zitat des Tages

Und ich muss auch eine Anzeige für den Tagespropheten entwerfen«, fügte er nachdenklich hinzu. »Wir brauchen einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ... meine Güte, wir verschleißen sie alle recht schnell.«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.18

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

49. Kapitel: Kapitel 48 - Der Antrag

Betaleser: -Nachtstern-
Anmerkungen des Autors:

A/N: Heute hält Severus um Lilys Hand an … zuerst bei ihren Eltern … dann bei ihr selbst …

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49) Kapitel 48 - Der Antrag

Severus war von den Feierlichkeiten schnurstracks zu den Evans nach Hause appariert und stand nun mit bis zum Hals klopfendem Herzen im Wohnzimmer der auf dem Sofa Sitzenden. Er saß vor einer Sekunde auch noch, aber da er so nervös war, war er aufgesprungen, um jetzt endlich zu sagen, was er sagen wollte: „Ma‘am, Sir.“ Höflich verbeugte er sich jeweils kurz vor den Angesprochenen und meinte dann: „Ich weiß, dass es noch zu früh ist und eigentlich wollte ich warten, bis ich ihr das Leben bieten kann, was sie verdient, aber wir können einfach nicht mehr warten …“

„Du hast sie doch nicht etwa geschwängert?“, wollte der Schwiegervater in spe jetzt wütend wissen - der selbstverständlich sofort verstand, wovon Severus redete.

„Natürlich nicht, Sir! Ich respektiere Ihre Tochter! Und auch wenn wir in dem Haus quasi zusammenleben, wissen Sie doch, dass jeder sein eigenes Zimmer hat und sie hat Ihnen doch vorher versichert, dass wir … nun ja, Sie wissen schon … also, dass wir nicht miteinander schlafen … das war doch auch eine Ihrer Bedingungen, um es zu erlauben, dass wir zusammenwohnen, wenn ich mich nicht falsch erinnere … und Sie wissen doch, dass Sie eine gut erzogene Tochter haben … und, wie gesagt, ich liebe Ihre Tochter und ich respektiere sie und ich würde ihre Ehre niemals in Verruf bringen!“, entrüstete sich der Jüngere.

Mrs. Evans legte beruhigend ihre Hand auf den Arm ihres Mannes und fragte dann: „Warum also die Eile?“

„Pfff“, er stieß aufgeregt den Atem aus. „Ich liebe sie! Sie liebt mich! Wir wollen unser Leben miteinander teilen bis ans Ende und darüber hinaus. Und verdammt noch mal, wir sehnen uns so nacheinander, dass wir es einfach nicht mehr aushalten …“ Nach dem Geständnis musste der Bittsteller erst einmal kräftig schlucken - denn das wollte er ihren Eltern eigentlich nicht auf die Nase binden, aber es war ihm einfach rausgerutscht. Er fuhr fort: „Sie können getrost sein, dass wir beide etwas aus unserem Leben machen werden und dass ich gut für sie sorgen werde und auch, dass ich es schaffen werde, ihr ein gutes Leben zu bieten, aber wir wollen es einfach von Anfang an zusammen aufbauen und nicht erst jeder für sich und dann erst, wenn wir schon was erreicht haben, gemeinsam!“

Auch der Vater seiner großen Liebe musste erst einmal schlucken, als ihm bewusst wurde, dass dieser junge Mann ihm gerade mehr oder weniger gestanden hatte, dass er mit seinem Baby Sex haben wollte … denn im Grunde genommen lief es doch nur darauf hinaus! Seine Frau, die sich leichter damit tat zu akzeptieren, dass ihre Kleine langsam erwachsen wurde, tätschelte schon wieder seinen Arm und meinte aufrichtig schmunzelnd: „Das wissen wir doch und wir wissen genauso, dass ihr es schaffen werdet und wir wussten auch schon immer, dass ihr heiraten werdet. Wir haben halt nur erst in ein paar Jahren tatsächlich damit gerechnet. Aber um genau zu sein, war das natürlich ein absoluter Unsinn, denn warum solltet ihr jetzt noch Jahre verstreichen lassen, bis ihr endlich gemeinsam glücklich werdet, wenn ihr es jetzt schon sein könntet?“ Den aufkommenden Widerspruch ihres Göttergatten unterband sie indem sie ihn weiterhin zärtlich aber bestimmt auf den Oberschenkel klopfte. „Unseren Segen habt ihr, mein Lieber. Aber warum bist du eigentlich alleine hier, wo ist Lily?“

„Sie ist noch auf Alice und Franks Hochzeit“, meinte Severus strahlend wie ein Honigkuchenpferd, nachdem er doch jetzt tatsächlich die Erlaubnis hatte, um die Hand seiner Angebeteten anzuhalten. „Danke, Ma‘am, danke, Sir!“

„Wie hat sie auf deinen Heiratsantrag reagiert?“, fragte die Schwiegermutter in spe neugierig.

„Ähm … noch gar nicht …“, stammelte der Antragsteller.

„Ha!“, freute sich Lilys Vater - vielleicht war sein Kind ja noch vernünftig genug und erkannte, dass sie zu jung zum Heiraten war und nahm den Antrag nicht an!

„Du hast sie noch gar nicht gefragt?“, erkundigte sich die Mutter lächelnd ihren Kopf schüttelnd.

„Naja, ich dachte, man holt sich erst den Segen der Eltern, bevor man um die Hand anhält - oder etwa nicht?“, überdachte er sein Handeln.

„Heißt das, wenn wir nein gesagt hätten, würdest du sie nicht ehelichen?“, wollte Mr. Evans jetzt interessiert wissen.

„Ach, lass den armen Jungen doch endlich in Ruhe, Liebling“, warf ihm seine Frau an den Kopf und haute ihm doch tatsächlich diesmal auf die Schulter.

Während er sich diese rieb, meinte er zu seiner Verteidigung: „Man wird doch wohl noch fragen dürfen?“

Severus meinte ernst: „Ich liebe ihre Tochter und sie liebt Sie beide - wenn Sie tatsächlich gegen diese Ehe wären, dann würde ich das respektieren. Ich würde Lily nicht zwingen, sich zwischen uns zu entscheiden, sondern ich würde doch erst meine Karriere gestalten und dann wieder um ihre Hand anhalten … wenn Sie dann jedoch immer noch dagegen wären, dann könnte ich nicht anders, als sie trotzdem zu fragen und ihr die Entscheidung zu überlassen.“

Bevor ihr Mann noch irgendeinen Blödsinn sagte, meinte Severus zukünftige Schwiegermutter: „Gut, dass ihr diese Probleme nicht habt, weil wir uns ja mit euch freuen, dass ihr euer Leben miteinander gestalten wollt.“ Mr. Evans erneuter Protest wurde kurzerhand mit einem Kuss erstickt. Leicht verlegen schaute Severus auf den Boden, musste aber automatisch lächeln bei dem Gedanken, dass ihm seine baldige Frau vielleicht genauso um den Finger wickeln wird, wie ihre Mutter es mit ihrem Gatten tat - was für eine wundervolle Vorstellung.

Er apparierte in den Forest of Dean, wo er auf einer traumhaften Lichtung am Ufer eines Baches mit seinem Zauberstab ein kleines Zelt, welches mannshoch war, entstehen ließ. In ihm befand sich am Ende seiner Bemühungen ein kleiner Tisch, auf der eine Schüssel mit Erdbeeren und Schlagobers stand - Lily liebte Erdbeeren mit Schlagobers - eine Flasche Dom Pérignon, zwei Champagnerflöten und mehrere Kerzen, die dem Inneren eine romantische Note gaben. Es erklang Klaviermusik von einem Grammophon. Er hatte die ganze Nacht für die verschiedenen Transformationen und Aufrufzauber gebraucht, sodass er nun gleich in die Winkelgasse apparieren konnte, wo er schon einmal einen zauberhaften Verlobungsring gesehen hatte, den er in ein paar Jahren für Lily hatte kaufen wollen …

Das schlichte weißgoldene Schmuckstück mit dem kleinen Diamanten war nicht gerade billig, aber der Juwelier in der Winkelgasse kannte Severus als zuverlässigen jungen Mann und ließ sich daher auf die Ratenzahlung ein. Überglücklich nahm der Ravenclaw den Ring und apparierte zu sich nach Hause, wo er seine Freundin fand, wie sie gerade das Frühstücksgeschirr herrichtete. Der Rest der Bande schlief scheinbar - nach der gestrigen Feier - noch.

„Wo kommst du denn her?“, fragte sie ihren Partner nach einem herzlichen Begrüßungskuss.

„Ich musste was erledigen. Sorry, dass ich dich gestern so unvermittelt stehen gelassen habe …“, sagte er und küsste sie nochmal - etwas leidenschaftlicher. Als sie sich wieder lösten, gingen ihre beiden Atmungen etwas schneller.

„Komm, lass uns einen Spaziergang machen.“

„Was? Jetzt? Wohin denn?“, wollte sie, lachend über sein Benehmen, wissen.

„Egal“, log er, nahm ihre Hand und apparierte sie in den Wald, in die Nähe, wo er das Zelt vorbereitet hatte.

„Huch, wo sind wir hier?“, wollte sie wissen.

„Hm? Keine Ahnung … irgendwo, wo wir ein bisschen alleine sein können“, schwindelte er weiter und sie schlenderten Arm in Arm durch die Bäume.

„Nun, sehr einsam ist es hier in der Gegend nicht gerade“, meinte sie, als immer wieder ein paar Läufer an ihnen vorbei kamen. Sie hatten Nummern auf ihren Lauftrikots geheftet - also dürfte es ein Wettbewerb sein, dachte sie sich.

„Ist doch egal“, meinte der Schwarzhaarige. Er traute sich noch nicht, mit ihr direkt zum Zelt zu gehen, also führte er sie scheinbar plan- und ziellos in der Gegend herum. Sie plauderten über alles Mögliche und genossen die gemeinsame Zeit eindeutig. Irgendwann liefen sie dann zufällig an dem Zelt vorbei.

„Schau Schatz, was das wohl ist?“, fragte sie neugierig.

„Lass uns doch nachschauen“, antwortete er ganz unschuldig.

„Oh ja, aber wir müssen vorsichtig sein. Ich denke, hier wird die Preisverleihung von dem Rennen sein, glaubst du nicht auch?“

„Gut möglich“, sagte Severus, während er ihr den Eingang auf die Seite schob, damit sie reingehen konnte. Kichernd trat sie ein - gefolgt von ihm - und schaute sich fasziniert um.

„Oh, schau doch nur, wie schön und wie romantisch“, strahlte sie, als sie die Umgebung und die Klaviermusik in sich aufgenommen hatte. „Weißt du was? Ich glaube, hier möchte jemand jemandem einen Heiratsantrag machen!“

Er schob einen der Sessel leicht zurück und forderte sie auf: „Magst du dich nicht setzen?“

„Spinnst du???“, rief sie entsetzt. „Wir müssen hier verschwinden!“

„Ach nein, Liebes, warum denn? Setzt dich doch einfach.“

„Also wirklich, Severus, das können wir doch nicht machen! Hör doch, es spielt romantische Musik und die Kerzen brennen … die, die das hier geplant haben, kommen sicher gleich - wir müssen hier weg!“, versuchte sie ihm schon leicht panisch ins Gewissen zu reden.

„Setzt dich jetzt bitte endlich hin“, rief er mittlerweile regelrecht verzweifelt, weil das hier nicht so lief, wie er geplant hatte und rückte noch mal sehr energisch den Stuhl auf die Seite, damit sie sich setzen konnte.

Entsetzt blickte sie in seine schwarzen Iriden und erkannte endlich, was hier lief. ER wollte IHR einen Heiratsantrag machen. Vollkommen verblüfft, da sie wirklich absolut nicht damit gerechnet hatte, dass er sich doch so bald dazu durchringen würde, dies zu tun, ließ sie sich in den Stuhl fallen. Worauf er sich ihr gegenüber setzte, ihnen beiden vom Champagner eingoss und mit ihr anstieß: „Auf dich, meine große Liebe!“ Überwältigt von ihren Gefühlen konnte sie nicht anders, als ihm einfach nur strahlend zuzuprosten. Sie tranken und sie aßen die Erdbeeren. Keiner sagte ein Wort.

Als die letzte Frucht in ihrem Mund verschwand und er, gefesselt von ihren Lippen, fast vergaß, was er als nächstes tun wollte, riss er sich zusammen, stand auf, ging zu ihr, kniete sich vor ihr hin und holte den Ring aus der Jackentasche.

„Willst du meine Frau werden?“ war alles, was er von seiner stundenlangen Rede, die er eigentlich geplant hatte - in der er ihr tausend Sachen sagen wollte und ihr seine Liebe versichern wollte und so viel mehr - über die Lippen brachte.

Doch ihre einzige Reaktion war, dass sie ihn mit offenem Mund anstarrte - was ihn regelrecht verzweifeln ließ.

tbc

Nachwort:

A/N: Würde sie ja sagen??? Nächstes Mal unterhalten sich Lily und James über Sex.

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Sonorus
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