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Geschichte des Moments
In Vino Veritas von Delenn Dumbledore
(ab 12)

Nach dem tragischen Tod von Albus Dumbledore plündern die feixenden Todesser Hogwarts' Weinkeller. Man beschließt, die erfolgreiche Erledigung Dumbledores anständig zu feiern und labt sich an den erlesenen Tropfen. Bloß eine Flasche ist nicht wirklich Wein, sondern eher ein Zaubertrank. Plötzlich erleben wir eine Scharr Todesser - allen voran Bellatrix Lestrange - von einer ganz anderen Seite.

Zitat des Tages

Noch hat es keinen Sinn, sich Sorgen zu machen, dachte er, als er hinten in den Wagen der Dursleys stieg. Wie Hagrid gesagt hatte, was kommen musste, würde kommen ... und wenn es da war, würde er den Kampf aufnehmen müssen.

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.37

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

28. Kapitel: Kapitel 27 - Wie soll‘s jetzt weitergehen?

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

Warnung: In diesem Kapitel wird über Gewalt berichtet!

A/N: Eileen schüttet Harry ihr Herz aus …

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28) Kapitel 27 - Wie soll‘s jetzt weitergehen?

Um sie herum explodierte der Drache noch in unendlich viele kleine Feuerwerke, ohne jedoch dass die Funken die begeisterten Bewunderer irgendwie verletzten. Der kleine Kater in den Armen Severus‘ versuchte die Lichter zu fangen und entlockte dem Jungen ein glückliches Lachen.

Als alles dann vorbei war, strahlte der Bub: „Oh Mama, war das nicht wundervoll?!“

„Oh ja!“, mit diesem Jubelruf wirbelte sie ihren Schatz in der Luft herum vor Freude. Setzte ihn jedoch bald mit den Worten wieder ab: „Mann, bist du groß und schwer geworden. Du bist halt schon ein richtiger junger Mann! In ein paar Tagen bist du ja auch sechs Jahre!“

Danach gingen die Kinder schlafen. Die Schüler in ihre Betten in ihren jeweiligen Häusern und Severus mit Baghira in dem Himmelbett in dem einen Zimmer des Gästeapartments, das man ihnen zur Verfügung gestellt hat. Es gab noch zwei Schlafzimmer, ein Badezimmer mit Toilette und ein gemeinsames kleines Wohnzimmer. Auch die Erwachsenen trennten sich, um sich zurückzuziehen - nur Eileen und Harry setzten sich noch vor den gemütlichen Kamin in der ihnen zugeteilten kleinen Wohnung.

Eigentlich wollte sie stark bleiben und noch nicht über ihre neuen Probleme reden, um den wundervollen Tag nicht zu zerstören, aber kaum saßen die beiden nebeneinander auf dem bequemen Sofa, konnte Eileen nicht mehr an sich halten und zerfloss regelrecht in Tränen. Unsicher nahm Harry sie in die Arme und sie warf sich ihm direkt an die Brust. Hemmungslos schluchzte sie auf, während sie sein Hemd durchweichte. Er fühlte sich miserabel, einerseits, weil es ihr so schlecht ging und er so hilflos war, andererseits, weil er es so genoss, ihr so nahe zu sein. Wie konnte man in so einer Situation nur so egoistisch sein, fragte er sich selbst, aber er konnte es nicht verhindern, sich auch wohl zu fühlen, sie so eng in seinen Armen zu halten.

Nach einer Weile, wo er ihr zärtlich immer wieder über den Rücken streichelte, beruhigte sie sich endlich und sie hauchte tonlos: „Ich bin schwanger …  es ist nicht so, dass ich es fürchte … oder so … ich bin es … ich weiß es … als wir bei der Geburt des Thestrales waren … da hatte ich so ein ganz komisches Gefühl … das zur Gewissheit wurde … aber ich wollte es nicht wahrhaben … ja, sicher - Ha Ha - ein Thestral schaut mich an und ich weiß, dass ich schwanger bin … aber es war so … und da ich es nicht glauben wollte … machte ich kurz einen Diagnosezauber … als Severus und Hagrid mit dem Fohlen beschäftigt waren … und dieser verdammte Zauber … hat mir leider nicht meine Vermutung oder besser gesagt Hoffnung bestätigt, dass ich recht habe und nicht schwanger bin … sondern leider das Gegenteil … ich bin schwanger … von ihm … es ist nicht das erste Mal … natürlich nicht … er ist mein Mann … und Severus ist der lebende Beweis … aber ich war auch danach nochmal schwanger … zwei Mal sogar … aber ich habe beide Kinder verloren … durch Schläge … beim ersten Mal wusste er, dass ich schwanger war … aber im Suff schlug er mich trotzdem … und ich verlor das Kind … es war zwar nicht von ihm geplant gewesen … und als er nüchtern war, tat es ihm leid … aber nach dem nächsten Trinkgelage … meinte er, es wäre eh besser, wenn nicht noch so eine Missgeburt herumlief … die nächste Schwangerschaft verheimlichte ich ihm dann … aber auch das Kind prügelte er mir irgendwann unwissentlich raus … und von diesem Monster bekomme ich jetzt noch ein Kind!“ Sie weinte mittlerweile schon wieder herzzerreißend, während ihr die Worte nur stockend über die Lippen kamen. Harry unterbrach sie nicht. Er hielt sie weiter tröstlich in seinen Armen und streichelte ihren zitternden Rücken. Selbst wenn er gewollt hätte, hätte er nichts sagen können. Er stand völlig unter Schock. Er agierte ganz automatisch.

Als sich ihre Atmung endlich nach Ewigkeiten beruhigte, löste er sich vorsichtig von ihr, behielt seine Hände aber auf ihren Schultern, um es sie auch körperlich spüren zu lassen, dass sie nicht alleine war. „Verzeih mir … wenn ich nichts sage … ich bin sprachlos … ich meine, dass Tobias ein echtes Schwein ist … wusste ich ja schon, aber … Puhhh … was er dir noch alles angetan hat, ist absolut unverzeihlich und schrecklich und ich würde am liebsten die Zeit zurückdrehen und verhindern, dass du ihn je kennengelernt hättest … andererseits hättest du dann nicht diesen wundervollen Jungen, der da im Zimmer nebenan schläft und das wäre auch unverzeihlich und schrecklich …“

„Da hast du recht“, schniefte sie und musste unweigerlich leicht Lächeln bei den Gedanken an ihren geliebten Sohn. „Ich liebe Severus und um nichts in der Welt würde ich ihn hergeben und alles Leid der Welt würde ich für ihn ertragen! … und dieses Kind, was da gerade unter meinem Herzen wächst, werde ich auch lieben … genau!“, bekräftigte sie mit einem energischen Nicken. Sie hatte ihren Entschluss gefasst.

„Ja, das wirst du ganz bestimmt! Und ich werde das auch … ähm … das heißt … natürlich … wenn du mich lässt … dann werde ich dieses Kind lieben als wäre es meines …“, meinte er etwas schüchtern, blickte ihr dabei aber fest in die Augen.

Sie verstand sogleich, dass er ihr damit sagen wollte, dass er gerne der Mann an ihrer Seite wäre - aber sie konnte es einfach nicht glauben und brach erneut in ein verzweifeltes Weinen aus. „Ach Harry … das geht doch nicht … ich bin eine verheiratete Frau … mit einem … was sag ich da … mit bald zwei Kindern … und wenn alles gut geht … na, dann bin ich bald … eine geschiedene Frau auch noch … die Muggel sehen das zwar mittlerweile nicht mehr ganz so schlimm … wie früher einmal … obwohl man immer noch schief an gesehen wird … aber in der Welt der Zauberer … da ist Scheidung eigentlich kein Thema … eine Zaubererehe kann nicht mal geschieden werden … aber da ich mit Tobias nur als Muggel verheiratet war … gelte ich eigentlich als ledig … und meine Kinder als Bastarde … oh, je … nein, so was wirst du dir doch nicht antun wollen … ich bin deiner nicht würdig … ich bin es nicht wert … ich …“

„Kein Wort mehr!“, unterbrach Harry sie abrupt. „Sag so was nie wieder! Du bist die liebenswerteste und wertvollste Frau, die mir je begegnet ist … du bist einfach absolut wundervoll!“

tbc

Nachwort:

A/N: Das nächste Mal werden wir ihre Reaktion erfahren und es werden wieder neue Pläne geschmiedet.

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Sonorus
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