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Geschichte des Moments
Remember von Stella Mirrow
(ab 12)

Summary: Lily und James haben Krach. gehörigen Krach. Was hat Sirius damit zu tun, wieso hängt Remus kopfüber in der großen Halle und seit wann gibt es in Hogwarts Internet? Aber die wichtigste Frage von allen: Schaffen Lily und James es, sich wieder zu versöhnen?

 

Zitat des Tages

»Ja, stimmt doch!«, sagte sie. »Und keinen von uns willst du ansehen!«
»Ihr seid es doch, die mich nicht ansehen wollen!«, sagte Harry zornig.
»Vielleicht guckt ihr alle abwechselnd und verpasst euch dabei jedes Mal«, warf Hermine ein und ihre Mundwinkel zuckten.

Harry Potter und der Orden des Phönix, Kap.23

Trimagisches Turnier 2016 ( von )

2. Kapitel: 2) Die Schnitzeljagd

Betaleser: Kobold
Anmerkungen des Autors:

Und weiter geht es mit der Schnitzeljagd und ich hoffe es gefällt euch, was unsere Turnierkämpfer alles durchmachen müssen, um weiterzukommen ;)

Ich danke NicAus für die Rätsel, denn ohne ihn, hätte ich nicht gewusst, was unsere zwei alles hätten lösen müssen ;P

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Trimagisches Turnier 2016

Teil 2 - Die Schnitzeljagd

Sofort begann das Rätselraten.

„Ihr müsst in den Buckingham Palast“, rief Pomona entzückt.

„Oh, wie schön, ihr dürft der Queen einen Besuch abstatten“, schwärmte Poppy.

„Quatsch, das wäre doch viel zu einfach“, schüttelte Filius energisch seinen kleinen Kopf, „wahrscheinlich ist König Artus mit dem wahren König gemeint - oder, was meint ihr?“ Sein fragender Blick wanderte wissbegierig von Einem zum Anderen und er erntete nachdenkliches Nicken.

„Ob ihr vielleicht an den Ursprung seiner Herrschaft gehen müsst?“, sinnierte Minerva grübelnd.

„Die da wäre?“, erkundigte sich Lavender neugierig.

„Na der Stein, wo er das Schwert, welches Merlin verzaubert hatte, herausgezogen hat“, erklärte die Schulleiterin, ganz die Lehrerin, die sie war.

„Excalibur“, hörte man vereinzelt ehrfurchtsvoll aus den Reihen der Schüler, die bis jetzt eher still waren, um ja nichts zu verpassen, von dem was da gerätselt wurde.

„Lia Fáil! Der Stein von Scone, auch bekannt als Schicksalsstein - dort müsst ihr hin und das bedeutet, ihr müsst nach Tara, also nach Irland“, ließ sich Sybills rauchige Stimme vernehmen, während die Sprecherin mit ihren Armen herumwedelte und ihre Unmengen an Armreifen laut klapperten und sie eindeutig den Anschein erweckte in höheren Sphären zu schweben.

Nun mischte sich auch der ehemalige Direktor, der nun nur mehr als Farbe in einem Gemälde existierte, ein: „Ist dieser Stein mit Fußabdrücken nicht auch als Krönungsstein bekannt und spielt eine wichtige Rolle im irisch-schottischen und später auch britischen Krönungsritual?“

„Da das Rätsel von seinem Thron redet, glaubt ihr nicht eher, dass wir die Tafelrunde suchen?“, fragte Filius mit, aufgrund der vielen hin- und herrasenden Gedanken, gefurchter Stirn.

„Ihr sucht überhaupt nichts!“, warf nun Severus - schon leicht genervt - in die Runde, packte seine Schülerin am Arm und disapparierte mit ihr, gedanklich der Tatsache dankend, dass er als ehemaliger Direktor auch weiterhin von egal wo vom Schloss apparieren konnte.

„Wo sind wir?“, wollte die etwas blasse und mehr als überrumpelte Gryffindor wissen, als sie sich wieder etwas gefangen hatte nach der überraschenden Reise.

„Edinburgh“, kam die kurz angebundene Antwort des Schwarzhaarigen, der angestrengt seinen Blick über die Landschaft gleiten ließ, prompt zurück. Auch Lavender schaute sich um und fand sich auf einem kleinen Berg mit gutem Blick auf die Stadt wieder - aber sie verstand absolut nicht, was sie hier wollten.

„Und wieso?“, erkundigte sie sich daher zaghaft - immer noch mit dem Schicksal hadernd, dass sie mit dieser miesepetrigen Fledermaus auf die Jagd geschickt wurde, anstatt mit der Liebe ihres Lebens.

Ohne sie anzusehen, da er immer noch nach einem Hinweis Ausschau hielt, klärte er sie auf. „Dies ist der zirka 251 Meter hohe Hausberg der schottischen Hauptstadt und er heißt Arthur's Seat. Daher hielt ich es für angemessen unsere Suche hier zu starten.“

Beeindruckt von seinem Wissen und seiner Kombinationsgabe bemühte sich das Mädchen hier nun die Stelle zu finden, die sie weiterführen sollte. Als Frau, die sie war und da sie besonders auf ihre innere Stimme hörte - da Professor Trelawney ihr schon immer eine große Zukunft vorausgesagt hatte - fühlte sie in sich hinein, um zu finden, was sie suchten. Magisch angezogen, von was auch immer, begann sie in östliche Richtung zu laufen. Als ihr Lehrer sie schon ermahnen wollte bei ihm zu bleiben, hörte er einen Überraschungsausruf und eilte zu ihr. Sie war über ein weißes „R“, das am Boden lag, gestolpert. Einen Schritt weiter lag noch ein Strich, der gleichen Farbe und einen Meter weiter noch einer. Kaum, dass sie die Gegenstände berührten, wuchsen sie zu einer immensen Größe an.

„Was könnte das zu bedeuten haben?“, fragte Lavender den großgewachsenen Mann und blickte ihn an. Hinter ihm erstreckte sich das „Samson's Ribs“ und während sie auf ihren Lehrer schaute, tauchten plötzlich große, weiße Buchstaben dort auf. Severus, der ihrem Blick folgte, las laut vor: „Hollywood.“ Der berühmte Schriftzug in Los Angeles stand nun vor ihnen - aber warum?

Muggel, die in der Nähe spazierten, sahen natürlich nichts von alldem, sondern sie genossen eine ganz normale Wanderung mit atemberaubender Aussicht.

„Ob wir vielleicht mit den Zeichen, die wir gefunden haben, etwas ergänzen sollen und dann wissen wir, wohin es weiter geht?“, sprach sie ihre Gedanken aus, während sie in ihrem Kopf schon versuchte verschiedene Möglichkeiten durchzuspielen.

„Ja, vielleicht ist es ein Anagramm“, sagte nun auch Snape mehr zu sich selbst, als zu seiner Begleitung und probierte die unterschiedlichsten Buchstabenkombinationen aus - bis sich seine Schülerin plötzlich auf die Stirn schlug.

„Aber natürlich!“, rief sie begeistert aus. „Es ist ganz simpel. Wenn wir mit den zwei Strichen ein L und das W wegstreichen und das W mit dem R ersetzen, dann ergibt das ...“

„Holyrood“, formulierte der Mann das Ergebnis. In dem Moment, wo es ausgesprochen war, verwandelte sich die Schrift in den richtigen Schriftzug. Anschließend formte sich aus den Buchstaben eine Art holografisches Bild des „Holyrood Palace“. Welches sich gleich wieder verwandelte und zwar in ein Worträtsel:

„Ich drehe mich auf einer Scheibe,
Ich wandle ohne Rast und Ruh.
Klein ist das Feld, das ich umschreibe,
Du deckst es mit zwei Händen zu.
Doch brauch ich viele tausend Meilen,
Bis ich das kleine Feld durchzogen,
Flieg ich gleich fort mit Sturmes Eilen
Und schneller als der Pfeil vom Bogen“, vernahm man diesmal ihre Stimme, wie sie den Text laut vorlas.

„Nun gut, da dies ein bekanntes Rätsel von Friedrich Schiller ist, brauchen wir uns nicht anstrengen, um es zu lösen“, meinte der wie üblich vollkommen Schwarzgewandete - klärte die Jüngere jedoch auf, da diese leicht verwirrt dreinblickte. „Der Schatten auf der Sonnenuhr.“

„Oh, das ist gut, denn ich weiß, wo im Schlosspark eine Sonnenuhr steht“, rief die Schülerin begeistert und strahlte wie ein Honigkuchenpferd. „Wenn Sie erlauben, Sir, dann appariere ich uns hin.“ Gesagt - getan.

Als sie ankamen, hörten sie ein leises „Plopp“ und aus dem Nichts entstand ein Wölkchen über der Sonnenuhr. Lavender schenkte ihrem Lehrer einen bedeutungsschwangeren Blick und verfolgte dann das Geschehen. Aus dem nebelartigen Gebilde entstand ein „D“. Zusätzlich das Bild eines weitaufgerissenen Mundes und eine Szene eines Kampfes, die jedoch durchgestrichen war.

„Oh man, was soll das schon wieder heißen?“, begann das Mädchen langsam schlapp zu machen und ließ sich erschöpft auf die Wiese hinter sich fallen. „Wenn doch nur Won-Won da wäre, der ist so gescheit, der wüsste sicher sofort, was zu tun ist“, meinte sie im Brustton der Überzeugung und fügte dann noch etwas leiser und leicht schnippisch hinzu: „Der braucht dieses wandelnde Lexikon namens Hermine gar nicht, weil er selbst ein Genie ist!“

„Hm“, grübelte Severus, seine weiter von ihrem Ex schwärmenden Schülerin nicht beachtend. „Ein D und ein aufgerissener Mund … ? … Wie könnte man noch dazu sagen oder was sieht man? Zähne … Zunge … Gaumen … Rachen …“, zählte er, in den Himmel blickend - als wäre dort die richtige Antwort - auf.

Da rief sie aufgeregt: „D und Rachen, das ergibt Drachen!“

„Richtig“, nickte der Schwarzhaarige und ein Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus - weshalb dem Mädchen fast ihre Augen aus dem Gesicht fielen, denn das war immer noch ein extrem seltener Anblick. „Es gibt ein Kinderbuch mit dem Titel: Der Drache, der nicht kämpfen wollte.“ In dem Moment wo er die Lösung aussprach, bildeten sich die Worte: Einem König mit demselben Namen des Ritters wurde eine Brücke gewidmet - auf ihr findet ihr den nächsten Hinweis.

„Wie gut, dass ich gerne lese und daher in jeder größeren Stadt die Nationalbibliothek kenne“, erklärte Severus mit einem überheblichen Grinsen. „Lassen Sie uns in die Bibliothek auf die George IV Bridge apparieren.“

Dort gab es eine Besenkammer, die für Magier als Apparierplatz diente. Da auch ihm die Suche schon zu lange dauerte und die Öffnungszeit vorbei war, sodass sie alleine waren, öffnete er die Tür, zückte seinen Zauberstab und murmelte „Accio 'Der Drache, der nicht kämpfen wollte' von Kenneth Grahame.“ Kaum hielt er das Buch in Händen und sie blätterten in ihm, bewegten sich die Buchstaben auf der ersten Seite und es stand ein Rätsel da.

Lavender las: „Wenn Sie eine Sanduhr haben, bei der es vier Minuten dauert, dass der rotgefärbte Sand durchrieselt und eine andere, bei der der blaugefärbte Sand sieben Minuten braucht, um von einem Ende zum anderen zu kommen ...“ In dem Moment wo die Worte ausgesprochen waren, erschienen diese beiden Sanduhren in Severus‘ freien Händen. Verblüfft schaute sie kurz auf und dann verkündete sie weiter: „Wie können Sie exakt neun Minuten abzählen?“ Nach einem mehr als skeptischen Blick ließ sie vernehmlich die Luft aus ihren Lungen: „Pffff.“

Er begann schon zu murmeln: „Beide nacheinander ergeben elf Minuten, also zu viel …“

„Oh, wäre doch mein Liebster hier, der bräuchte gar nicht nachdenken, sondern wüsste es einfach“, gab die Gryffindor schwärmerisch von sich.

„Jetzt machen Sie sich nicht lächerlich, Miss Brown, der Rotschopf mag ihre große Liebe sein und meinetwegen auch ein ganz netter Junge, der nicht auf den Kopf gefallen ist, aber gerade logisches Denken war noch nie seine Stärke, dafür brauchen er und sein bester Freund immer Miss-weiß-alles-besser … also auch wenn Liebe bekanntlich blind macht, reicht es jetzt aber wirklich mit Ihrer absurden Heldenverehrung! Sie sollten sich mal fragen, warum er nicht mehr an Ihrer Seite ist, sondern in letzter Zeit eher die Nähe von Miss Granger sucht“, warf ihr Slytherins Hauslehrer leicht aufgebracht an den Kopf, bevor er sich wieder dem Rätsel widmete.

„Wenn wir beide Uhren gleichzeitig umdrehen und sobald die rote fertig ist, diese erneut umdrehen, ist in der Sanduhr mit rotem Sand noch eine Minute drinnen, sobald die sieben Minuten der anderen Uhr durch sind … wenn diese eine Minute dann noch durchrinnt, wären das aber zusammengerechnet nur acht Minuten … also fehlt noch was …“ Grübelnd lief er auf und ab. „Aber wenn wir die blaue auch sofort wieder umdrehen, wenn sie fertig ist und sie nach der Minute, die die rote noch durchrinnt, gleich wieder zurückdrehen, dann läuft nur mehr die eine Minute durch und das ergibt insgesamt genau neun Minuten.“

Während er seine Schlussfolgerung wiederholte, stellte er die Sanduhren auf das Regal neben sich und tat genau das, was er sagte. Nachdem sie anfangs eher gekränkt auf seine Ansprache reagiert und beleidigt in eine Ecke geschaut hatte, verfolgte sie mittlerweile jedoch jedes seiner Worte und jeden Handgriff genauestens. Als es geschafft war, verpufften die Sanduhren und sie vernahmen eine Stimme, die sie aufklärte: „Der Name des Ritters, der Euch schon hilfreich war hierher zu finden, ist auch der Vorname eines Architekten, der jemanden ehrte, dessen Werk man hier findet.“

„Ach, kann nicht mal ein Moderätsel oder so was kommen? Dann könnte ich auch mal was antworten“, maulte das Mädchen und erntete nur ein amüsiertes Augenverdrehen ihres Turnierpartners.

Der Ex-Spion referierte sein Wissen: „George Meikle Kemp baute das Scott-Denkmal zu Ehren des schottischen Schriftstellers Sir Walter Scott.“

„Na dann, nichts wie hin“, entschied die Wettkämpferin wieder etwas enthusiastischer und hing sich bei ihm ein, um zusammen zu apparieren. Dort angekommen suchten sie den nächsten Hinweis und fanden zu den Füßen der Statue des Autors einen Zettel auf dem stand: Wenn der Bauer aufs Feld kommt, dann verschwindet das Pferd.

„Ja, ja, ja!“, rief die Gryffindor erfreut aus, während sie lachend im Kreis tanzte. „Das weiß ich!“ Die rechte Augenbraue des Tränkemeisters wanderte - wie bei ihm üblich - in ungeahnte Höhen. Er wusste die Antwort zwar auch, wollte ihr aber das Erfolgserlebnis gönnen und blickte sie daher nur auffordernd an. „Da kenne ich mich aus, Sir, weil mein Schatz dieses Spiel nicht nur liebt, sondern auch echt gut beherrscht - Schach!“ In dem Moment wo sie die korrekte Lösung aussprach, verbrannte der Zettel und aus dem Rauch bildete sich ein Herz.

„Ha!“, kam es erneut froh von der Braunhaarigen. „Das kenne ich auch! Das Herz von Midlothian, das ist ein in den Straßenbelag eingepflastertes Herz auf der Royal Mile unmittelbar westlich von St. Giles.“

„Sir Walter Scott leitet davon den Titel einer seiner Erzählungen ab“, meinte Snape noch mit einem Blick auf das Denkmal und bot ihr seinen Arm, um erneut zu apparieren. Als sie sich  vor Ort materialisierten, sahen sie einen Pfeil über dem Herz, der auf die Kathedrale von St. Giles deutete, sodass sie sich gleich auf den Weg dorthin machten. Über dem Eingang leuchteten dann die Worte: In dem Moment, wo du es aussprichst, ist es nicht mehr.

„Was ist jetzt damit schon wieder gemeint?“, raunzte die Turnierteilnehmerin.

Er wiederholte den Satz mehrmals, bis sich ein Grinsen auf seinem Gesicht ausbreitete.

Genervt rollte sie mit den Augen - warum nur, konnte sie nie vor ihm drauf kommen.

„Stille“, verkündete er hoheitsvoll und erntete nur einen unverständigen Blick, der jedoch nur von zwei erhobenen Augenbrauen beantwortet wurde. Langsam wandelte sich ihr Gesichtsausdruck.

„Aber natürlich … wenn es still ist … man aber dieses Wort ausspricht … bricht man die Stille - echt genial“, fasste sie ihre Gedanken zusammen.

Unbemerkt von ihnen hatte sich die Schrift wieder gewandelt und nun stand da: Ein Österreicher bricht die Stille.

Nicht verstehend was gemeint war, betraten sie die Kirche und versuchten eine Antwort zu finden. Irgendwann standen sie dann vor einer mehr als beeindruckenden Orgel. „Also die würde die Stille aber echt brechen … voll krass“, stammelte die Gryffindor regelrecht erschlagen von dem immensen Instrument.

Während sie so dastanden und das enorme Klangwerkzeug vor sich betrachteten, kamen sie nicht umhin das Gespräch eines Pärchens mitanzuhören, das sich mit einem Kinderwagen gerade in ihre Nähe gesellte, um das Musikinstrument zu bewundern. "Ehrlich, mein Schatz, der Idiot wollte doch glatt die Polizei rufen, nur weil ich meinen Coffee to go in seinem blöden Taxi verschüttet habe, weil er vor dem Bahnhof abrupt stehen blieb, als eine hübsche, vollbusige Blondine sich bückte, um etwas aus einem Koffer zu holen und uns ihre, in einem engen Mini steckende, Hinteransicht entgegenstreckte“, echauffierte sich der junge Mann. Seine Frau reagierte jedoch anders als er erwartet hatte und wollte nur wissen, wieso er dieser Tussi auch auf den Hintern hatte starren müssen - denn sonst hätte er ja nicht wissen können, dass besagter Hintern in einem engen Mini gesteckt hatte - und was er denn überhaupt so hübsch an dieser Blondine fand und wieso er ihr auf den Busen starren musste und überhaupt.

„Ähm, verzeihen Sie, aber wissen Sie zufällig, ob diese Orgel aus Österreich stammt?“, unterbrach der Slytherin die Streitenden.

Etwas perplex aufgrund der Unterbrechung, aber gleichzeitig auch heilfroh darüber, antwortete der junge Mann prompt: „Ja, Sir, die Orgelbaufirma Rieger aus Österreich hat dieses wundervolle Instrument geschaffen, soviel ich weiß.“ Die Muggelfamilie entfernte sich anschließend langsam wieder, weiter das vorherige Thema diskutierend und so konnten sich unsere Turnierteilnehmer wieder ihrem Rätsel widmen.

„Tja, und was jetzt“, wollte sie wissen.

„Hm … da nichts Offensichtliches zu sehen ist … müssen wir vielleicht mit der Orgel die Stille brechen, um den nächsten Hinweis zu bekommen …“, schlussfolgerte der Lehrer. Ein legerer Schlenker seines Zauberstabs verursachte, dass kein Muggel etwas hören konnte und ein weiterer, dass sich ihnen auch keiner näherte, dann fragte er: „Sie können nicht zufällig Orgel spielen?“

„Sehe ich so aus?“, fragte sie leicht überfordert, ihn mit großen Augen anstarrend.

„Nun ja, ein Hoch auf die Magie“, meinte er schmunzelnd und zwinkerte ihr sogar leicht zu. Dann wirbelte er erneut mit seinem wundervoll verzierten Zauberstab in der Luft herum und eine atemberaubende Melodie erklang aus dem beeindruckenden Instrument. Doch nichts tat sich …

„Wahrscheinlich muss es ein bestimmtes Lied sein …“, sagte das Mädchen mehr zu sich selbst und überlegte, welches es sein könnte.

„Stille brechen … Österreicher …“, murmelte der Mann und meinte dann triumphierend, „aber ja! Mit Österreicher war scheinbar nicht nur die Herkunft der Orgel gemeint.“

Er brauchte ein paar Momente, um sich zu sammeln. Anschließend schwenkte er erneut seinen Stab - fast wie ein Dirigent und die Töne, die erklangen, verbreiteten automatisch weihnachtliche Stimmung. Das Lied „Stille Nacht“ durchbrach die zuvor entstandene Stille …

Ehe das wundervolle Stück noch vollkommen verklungen war, schrie Lavender aufgebracht: „Da, sehen Sie, da auf dem rechten Pedal, da liegt ein Kristall! Das muss einer der drei magischen Kristalle sein. Wir müssen uns beeilen - vielleicht schaffen wir es ja als Erste.“ Bevor sie sich versah - hatte ihr Professor sie am Handgelenk gepackt und schnappte sich ihr Fundstück. Automatisch aktivierte sich so der Portschlüssel in Form des an ihrem rechten Mittelfinger steckenden Ringes und sie materialisierten sich im Atrium des Ministeriums. Augenblicklich erschienen in den Händen eines Burschen ganz plötzlich mehrere Exemplare einer druckfrischen Zeitung und er begann sogleich aufgeregt mit einem Tagesprophet in seiner ausgestreckten rechten Hand zu wackeln, während er sich die restlichen unter den linken Arm geklemmt hatte. Zusätzlich rief er mit geübter Stimme: „EXTRAAUSGABE! EXTRAAUSGABE! Lesen Sie exklusiv über den Verlauf des Trimagischen Turniers! Die Schlagzeile der Stunde ist: >>Endlich hatten sie die drei magischen Kristalle gefunden.<< “

tbc

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Sonorus
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