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Geschichte des Moments
Warten auf ... von Rudi
(keine Altersempfehlung)

Zitat des Tages

»Ich bin kein Mann, Muggel«, sagte die kalte Stimme, die sich kaum über das Knistern des Feuers erhob. »Ich bin viel, viel mehr als ein Mann. Allerdings ... warum nicht? Ich werde dir ins Gesicht sehen ... Wurmschwanz, komm her und drehe meinen Stuhl um.«

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.1

Eine Alterseinschränkung (ab 12) wurde für "Lily Potter und die grünen Yetis" angegeben

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Lily Potter und die grünen Yetis ( von )

15. Kapitel: Der Geburtstag beginnt schön...

Betaleser: Cata
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Lily wurde vom Kitzeln der ersten Sonnenstrahlen geweckt. Mit einem Lächeln setzte sie sich auf, streckte sich und schaute auf Hailey neben ihr. Wie immer war ihre beste Freundin schon auf den Beinen und bereits dabei sich zurechtzumachen.

Leise drehte Hailey sich zu ihr um, merkte, dass Lily schon wach war und sprang sie an. Wortwörtlich.

„Guten Morgen! Alles, alles Liebe und Gute zum Geburtstag! Ich muss leider schon früh los, Nachhilfe vor dem Frühstück... Und ich wollte dich nicht wecken, aber da du ja schon mal wach bist: Hier.“ Hailey drückte Lily erst ein kleines Päckchen in die Hand und umarmte ihre Freundin dann noch einmal. „Herzlichen Glückwunsch! Oh, verdammt... ich muss los! Sag mir später, wie du sie findest!“

Während sie davondüste riss Lily das beigefarbene Papier auf. Eine schwarze, kleine Handtasche fiel ihr in den Schoß. Was erwartete Hailey, wozu sie so eine Handtasche benötigen würde? Als Lily sie öffnete und sich das Innenleben ansehen wollte, wirkte die Tasche sehr tief. Tatsächlich konnte sie ihren Arm bis zum Ellenbogen in dem Täschchen versenken, ohne dass es von Außen ausbeulte oder sie an den Rand der Tasche kam.

„Genial! Wie machst du das?“

Inzwischen waren auch die anderen Mädchen aufgewacht und stellten sich nun an Lilys Bettkante. Caroline und Sarah traten zurück und ließen Latika durch, die ihr scheu eine riesige Schachtel Schokofrösche überreichte.

„Happy Birthday!“, riefen alle drei gleichzeitig.

„Oh, danke schön! Das ist aber lieb von euch!“ Lily umarmte alle drei schnell und verschwand dann ins Badezimmer.

                                                                        ooOOoo

Die große Halle war brechend voll. Kaum hatte Lily sich an den Gryffindortisch gesetzt, bildete sich eine Traube von Gratulanten um sie und hinderten sie am Frühstücken. Auch wenn sie sich über die Glückwünsche freute, kam sie ziemlich genervt bei Verteidigung gegen die Dunklen Künste an.

„Miss Potter, Sie sind zu spät. Bleiben Sie bitte nach der Stunde kurz hier.“

Wenn ein anderer Lehrer am Pult stehen würde, hätte Lily sich bestimmt nicht mit einem schmalen Lächeln hingesetzt.

„So, wir sind also vollständig. Habt ihr irgendwelche Fragen zu der Prüfung vor Weihnachten?“ Sofort schossen mehrere Arme in die Höhe.

„Mr Nove.“
„Professor, wie viele Aufgaben werden in dem Parcours sein?“, fragte der Slytherin.
„Es wird alles drankommen, was wir bis dahin behandelt haben. Miss Cands, bitte.“
„Wird diese Prüfung auch in die Endnote mit einfließen?“
 „Natürlich, sonst würde ich es nicht Prüfung nennen“, antwortete der Lehrer trocken. „Miss Hill, Ihre Frage, bitte.“

Janie blickte sich um und überlegte wohl, ob wirklich sie gemeint war. Auf ein schwaches Nicken ihrer Schwester hin fragte sie: „Professor Lupin, was werden es für Aufgaben sein?“

Ein Kichern ging durch die Klasse und viele verdrehten, wie Lily auch, die Augen. Ted Lupin fuhr sich durch sein kurzes Haar, das die Farbe wechselte, und lächelte mit schmalen Lippen, während er die Klasse mit einer raschen Geste beruhigte.

„Nun, Miss Hill, wenn ich die Aufgaben verraten würde, wäre es ebenfalls keine Prüfung mehr. Keine Fragen mehr? Nun, dann machen wir weiter mit dem Unterricht. Schlagt bitte eure Bücher zu und erzählt mir, was ihr im letzten Kapitel erfahren habt.“

                                                                        ooOOoo

„Alles Gute, meine Liebe!“ Teddy drückte Lily fest an sich. „Ich hoffe die Geschenke deiner Eltern gefallen dir, ich hab ihnen den Tipp dafür gegeben. Apropos! Das hier ist für dich.“ Er drückte Lily ein kleines Päckchen in die Hand. „Danke, Teddy! Auch wenn du jetzt unser Lehrer bist, bist du doch der beste Fast-Bruder, den es gibt! Und vielleicht schaffst du es auch bald mal Vicky zu fragen, ob sie dich heiraten will. Dann würdest du richtig zur Familie gehören!“ Lily war zum Leidwesen von Ted und Victoire von dieser Idee schon lange begeistert.

„Lily, wenn du und deine Brüder nicht damit aufhören, werde ich Vic auf keinen Fall fragen!“, drohte Ted spielerisch. Lily jubelte auf: „Dann hast du also wirklich vor sie zu fragen? Wann? Wo? Wie? Oh, wie aufregend!“ Ted Lupin schüttelte verzweifelt den Kopf.

„Lily, du bist hoffnungslos! Hör auf, dann verspreche ich dir, dass du eine Einladung bekommst. Ansonsten wird es eine geheime Hochzeit werden!“ Seine Drohung brachte Lily zum Lachen: „Ha! Das würdest du Mum und Dad niemals antun. Danke für das Geschenk! Ich muss los. Zauberkunst.“ Lily wirbelte davon, aber nicht ohne Teddy noch einmal zu umarmen und ihm ins Ohr zu rufen: „Frag sie endlich!“

                                                                        ooOOoo

Zauberkunst und Kräuterkunde mit den Hufflepuffs verlief problemlos. Und so langweilig, dass Lily sich schon fast auf das Treffen mit Kreacher und Castors Bruder freute. Außerdem war da ja noch die Aussicht auf das Geschenk ihrer Brüder.

Lily überlegte was sie denn von ihnen bekommen könnte, als sie in die Kerker hinab lief. Plötzlich prallte sie gegen jemanden und fiel die steinernen Stufen rückwärts wieder hinauf.

„’Tschuldigung“, murmelte Lily und rappelte sich wieder auf.

„Potter, war ja klar. Auf dem Boden zu liegen steht dir gut. Komm mit, heute machen wir mal was anderes“, kommandierte Scorpius kühl und ging an den Klassenzimmern vorbei. Lily ging ihm zähneknirschend hinterher in ein kleines Treppenhaus.

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Sonorus
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