Prickelnde Sahneküsse by Only [Reviews - 2] Drucker |
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Inhaltsangabe:

Adventskalender 2009

Harry und Ginny Naschen, Fred und George genießen!

Warnung: Kein
Genre: Die Zeit nach Hogwarts, Humor / Comedy, Liebe / Romantik, Weihnachten
Charaktere: Kein
Betaleser: Mikado
Anmerkung des Autors:

ähm ja... Hab in meiner Schreibeuphorie hab ich ausversehen Fred Weasley von den Toten erweckt, nehmts mir nicht überl... *g*

Story spielt nach dem großen Kampf Harry und Ginny sind wieder ein Paar und ja ähm noch was...

nehmt es mir bitte auch nicht übel aber ich hab den guten Harry ein bisschen nach Daniel Radcliffe verrissen... *hihi*

 

 

Prickelnde Sahneküsse    

 

 

 

"Bruderherz, was tut die Kunst?", fragte Fred Weasley fröhlich als er die Zimmertür hinter sich schloss.

"Sie mieft ganz gewaltig", antwortete sein Ebenbild und Zwillingsbruder George Weasley und verdeutlichte das "Miefen" mit einer angeekelten Grimasse. Der Schreibtisch an dem er arbeitete, war ein wahres Schlachtfeld aus Phiolen und Flaschen mit seltsamen Flüssigkeiten, bei denen Mrs. Weasleys Haare vor Schreck wahrscheinlich nicht nur zu Berge gestanden, sondern auch zu singen angefangen hätten, aber Mrs. Weasleys Haare wussten zum Glück nicht das die Söhne ihrer Besitzerin in ihrem ehemaligen Zimmer, jetzt Kreativwerkstatt schon wieder neue Scherzartikel erfanden.

Gerade arbeiteten sie an der Serienreife ihrer "Weihnachtsleckereien".

Das waren die wahrlich zum ansehen herrlichsten Plätzchen die man je auf dem ganzen Planeten gesehen hatte und sie bewirkten das man in dem Moment in dem die Zunge, oder ein anderer Teil des Mundes mit dem süßen Werk in Berührung kam, man genau das tat was man gerade auf keinen Fall tun wollte. Beziehungsweiße sollten sie das bewirken.

Nun, jetzt war es Mitte Dezember und die Kunst miefte!

"Ich glaub wir sind mit dem Liebestrank auf dem falschen Dampfer, George. Die Molekularstruktur lässt sich einfach nicht so sehr Manipulieren wie wirs gerne hätten."

"Was du nicht sagst, da wär ich ja vor Sylvester nicht drauf gekommen, du Chinaböller von einer Intelligenzbestie!", murrte George missmutig und zog sich ein paar Rauchende, ständig die Farbe wechselnde Schleimfäden aus den Haaren.

Fred starrte Gedankenversunken an die, von bunten Postern tapezierte Wand, in dem kleinen Dachzimmer, das sie sich von Geburt an teilten.

Lustigerweise musste man betonen, dass das Zimmer der Zwillinge eigentlich, rein anatomisch und theoretisch, architektonisch gar keine Dachschräge haben dürfte, welche es auch von außen gar nicht besaß sondern nur von innen. Aber keiner war je hinter dieses Geheimnis des Fuchsbaus gekommen.

Wie nun der um 15 Minuten ältere Bruder den waghalsigen Flugmanövern der Quidditch Spielern an der Wand folgte, wurde Fred Weasley von einem Geistesblitz der besonders brutzelnden Art Heimgesucht.

"Ich habs!!", rief Fred und sprang von seinem Stuhl auf, der in einem früheren Leben einmal ein Muggel- flummi gewesen war. Er stürzte auf die andere Seite des kleinen Raumes, wobei er einige waghalsig aufgestapelte Kisten ins Wanken brachte…

 

oOo

  

Fred und George lagen auf der Lauer.

Endlich, nach einigen sehr schmerzhaften Selbstversuchen, bei dem  Fred im Letzteren wegen einer leichten Überdosierung des Schießpulvers seinem Bruder beinahe, mit dessen bester Adlerfeder, die Augen ausgekratzt hätte, kauerten sie nun hier im ersten Stock der Küchentreppe und beobachteten durch die Treppensprossen ihre Opfer.

Harry und Ginny.

Die zwei waren sich ihrer zweifelhaften Ehre nicht bewusst, umso bewusster waren beide wohl sich selbst.

George hätte nur zu gerne eine seiner Erfindungen losgehen lassen. Einen kleinen Ball mit dem man Stimmen aufnehmen konnte. Denn Harrys Hände, lagen definitiv an Stellen, bei denen Mrs. Weasley einen Herzinfarkt bekommen hätte.

Ein Luftschnappen, eine Schimpftriade, zu gerne hätte er gesehen, wie die Zwei auseinander führen und rot würden vor Scham.

Fred drehte sich um. Er dachte genau dasselbe wie sein Bruder. Beide grinsten sich breit an und lachten lautlos.

"Umh was war das?", fragte Ginny und löste sich von Harrys schmalen Lippen.

"Ich weiß nicht, aber… lass uns lieber, na chrm, setzen wir uns.", stammelt Harry der trotz allem rot wurde wie eine Tomate.

 

Zwanzig Minuten später saßen sie sich immer noch gegenüber, Ginny nach vorne auf ihre Ellbogen gestützt. Harry, in seiner üblichen graden Haltung, beide Hände auf dem jeweiligen Knie. Zwischen ihnen auf dem Küchentisch, stand eine Platte mit herrlichst, duftenden Plätzchen, verziert mit Liebesperlen, Schokostreusel, Sahnetupfern und allerlei weiterem Vorstellbarem und vor allem Dingen, die für uns Muggel unvorstellbar waren. Ginny stützte ihr Gesicht in ihre Hände und sah Harry an.

Alles an ihrem Blick sagte, dass sie absolut keine Lust mehr hatte hier an diesem Tisch Harry gegenüber zu sitzen.

Harry wurde immer nervöser er krallte sich an seinen Knien fest und schluckte.

Ginny schien es Spaß zu machen, ihn aus der Fassung zu bringen.

Sie setzte ihren besten Blick auf und lächelte.

"Mensch Gin hör auf, du machst mich fertig!", versuchte er sich zu wehren, noch immer saß er stocksteif da während Ginny bäuchlings halb auf der Tischplatte lag.

Ihre… Ihre Brüs…

Harry wagte den Gedanken nicht mehr weiter zu denken er kniff die Augen zu und drehte das Gesicht weg um diese verlockenden Rundungen in ihrem T- Shirt Ausschnitt nicht sehen zu müssen.

Ginny lachte.

Sie nahm mit dem Zeigefinger ein bisschen Sahne von einem der Plätzchen und streckte den Arm aus.

"Na komm schon Schatz, probier das mal. Das ist verdammt lecker!", gurrte sie.

Sie hielt den Finger vor seine Lippen. Aber Harry hatte wohl keine Lust mitzuspielen. Ginny seufzte und strich ihm ein wenig Sahne auf die Unterlippe. Den Rest steckte sie in ihren Mund.

 

"Du bist ein Langweiler, ist doch nichts dabei. Außerdem ist keiner hier, nur George und  Fred und die basteln so begeistert…"

 

Ihre Pupillen wurden eng.

Harry dagegen reagierte ganz anders.

Ihm stand der Schweiß auf der Stirn. Sein Blick wurde glasig und die Hände begannen zu zitterten.

"G..ginn..ginny.", stammelte er heißer. "Ich will jetzt… ähm…", er keuchte.

"Lass uns… dein Zimmer, jetzt!" Er sprang ruckartig auf und nahm ihr Handgelenk über den Tisch hinweg. Unbeholfen ging er nicht um den Tisch herum sondern schob hastig das störende Teil zur Seite. "Ginny…", murmelte er.

Ginny stand stocksteif da. Auf einmal riss sie sich los und holte aus.

Die Ohrfeige, die Harry jetzt zu spüren bekam, hörte er noch Jahre später in den Ohren schallen, aber es hatte etwas gutes, er sah wieder klar.

Und Ginny rot.

 

"FASS, MICH NIE WIEDER AN!!!"

Sie schubste ihn so grob und heftig weg das er sein Gleichgewicht verlor und auf dem Fußboden landete.

"DU WIDERST MICH AN!!!", brüllte sie und stürmte dann die Treppe hinauf. Vorbei an den Zwillingen die, brüllend vor Lachen, auf dem Boden lagen.

 

Harry der sich bei der Landung böse den Kopf angehauen hatte, stolperte seiner Freundin hinterher. "Was, was habt ihr gemacht!?", fragte er, als er vorbei humpelte.

"Wea…weasleys…. haha Weasleys Zauber… HA Zauberhafte Weihh…Weihnachts Weihnachtsleckereien!!!", brachte einer der beiden lachend hervor. Harry vermutete dass es Fred war.

"MACHT DAS RÜCKGÄNGIG!" 

"Können wir nicht! Ha ha haaa, soweit waren wir noch nicht! Schlag sie!", erklärte der andere, also George.

"Das scheint ja zu helfen!"

Harry überließ die Zwillinge ihrem Lachkrampf. Er kletterte so schnell er konnte die vielen Treppen hinauf zu Ginnys Zimmer.

"Na toll und wer darf es ausbaden, ich wieder!", grummelte er.

Harry klopfte leise an die Tür und machte sich gedanklich darauf gefasst gleich seine Freundin zu schlagen…

 

Und danach kamen die Zwillinge dran!

 

 

 

 

                          סוף(hebräisch)